Fotobereich
Sie wollen diese Fotos für redaktionelle Zwecke verwenden? Schreiben Sie uns unter presse@schweine.at! Auf Anfrage stellen wir Ihnen Bildmaterial über die Schweinehaltung in Österreich kostenlos zur Verfügung, das Sie mit Nennung des Urhebers bzw. der Urheberin für Ihre Presseberichte verwenden dürfen. Nicht das Richtige gefunden? Teilen Sie uns Ihr gewünschtes Motiv mit.
Sauen im Wartestall konventionell
Mutterschweine durchwandern während ihres Zyklus verschiedene Haltungsumgebungen. Im Deckzentrum werden die Sauen künstlich besamt und sind für max. 10 Tage fixiert. Anschließend kommen die trächtigen Sauen in den Wartestall, wo sie in Gruppen gehalten werden. Sauen sind insgesamt rund 115 Tage trächtig und verbringen 105 Tage davon im Wartestall.
Sau und Saugferkel konventionell
Die Geburt der Ferkel findet in der Abferkelbucht statt. Frühestens 5 Tage vor der Geburt kommen die Sauen in die Abferkelbucht. Die Sau darf, je nach Alter des Haltungssystems, für einen Zeitraum von 6 Tagen bis zur gesamten Säugezeit im Kastenstand fixiert werden, da sich die Saugferkel in einer kritischen Lebensphase befinden und somit vor Erdrücken geschützt sind. Die Sauen und Ferkel bleiben für die Zeit des Säugens von 3-5 Wochen in der Abferkelbucht.
Aufzuchtferkel konventionell
Ab einem Alter von 3-5 Wochen mit ca. 10 kg werden die Ferkel von der Mutter abgesetzt und kommen in einen Aufzuchtstall. Hier bekommen sie spezielles, auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Futter und haben oft beheizte Liegebereiche. Aufzuchtferkel werden in Gruppen gehalten. Hier bleiben sie bis zur Mast.
Aufzuchtferkel bei Tränke
Aufzuchtferkel mit Seil
Mastschweine konventionell
Ab einem Alter von ca. 3 Monaten und einem Gewicht von 30 kg werden die Schweine gemästet bis sie ca. 120 kg schwer und 6-7 Monate alt sind. Mastschweine werden in Gruppen gehalten.
Videos
Mastschweine in Vollspaltenbucht
Mastschweine nach der Fütterung
Mastschweine bei der Fütterung
Mastschweine in Vollspaltenbucht
Mastschweine beschäftigen sich mit Stroh
Mastschweine Tierwohl-Labels
Tierwohl-Programme bauen auf den gesetzlichen Mindestanforderungen auf und werden im Rahmen definierter Vorgaben umgesetzt. Die Einhaltung dieser Anforderungen wird regelmäßig durch entsprechende Kontrollen überprüft (zb. AMA Gütesiegel, AMA Gütesiegel Mehr Tierwohl Gut, AMA Gütesiegel Mehr Tierwohl Sehr Gut). Bei diesen Programmen werden Ferkel wie im konventionellen Stil erzeugt – haben in der Mast aber je nach Programm höhere Auflagen bzw. Zusätze in den Richtlinien (z.B. mehr Platz, Stroheinstreu, Auslauf etc.).
Bio-Schweinehaltung
Die Vorgaben der biologischen Schweinehaltung gehen über die allgemeinen gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Die Einhaltung der Bio-Richtlinien wird regelmäßig kontrolliert. Die Vorgaben gelten für alle Haltungsabschnitte – von der Sau und den Ferkeln bis zu den Mastschweinen. Dazu zählen unter anderem eingestreute Liegeflächen, Auslauf und die Fütterung mit Futtermitteln aus biologischer Landwirtschaft.